Tag 6 +7 See-Douz

Tag 6 + 7 See-Douz

Die nächste Etappe beginnt um 7:00 Uhr mit einem Le Mans Start, oder zumindest mit dem Versuch, dazu aber später mehr…

Die Etappe See-Douz ist eine weitere 2-Tages Etappe mit jeweils 8 Stunden Fahrzeit pro Tag.

Der erste Teil der Etappe führt direkt nach Norden, ein Bereich von ca. 50 km Länge, die Waypoints verteilt auf mehreren Tracks. Eine leichtere Route, bei der die Waypoints in den Dünendurchstiegen liegen wird flankiert von 2 schwereren Routen jeweils östlich und westlich der Hauptroute.

Ab dem Tafelberg Tembaine verläuft die Etappe dann in kleinen Würfeldünen und Pisten nach Douz, wo darauf folgend ein Ruhetag sein wird.

Start in die Etappe wie gesagt um 07:00 GPS-Zeit.

Die frühe Startzeit sorgte wegen des frühen Aufstehens zuerst für etwas Unmut, die Dankbarkeit der Teilnehmer stieg jedoch von Stunde zu Stunde, da die Dünenbereiche zu so früh am Morgen noch gut zu befahren waren.

Der geplante Le Mans Start verzögerte sich, da ein Teilnehmerfahrzeug des Teams „Out of control“ „leichte“ Startprobleme am Morgen hatte.

Das Team besteht aus Diana, Roland, Emmerich und Martin. Roland „Roli“ fährt einen Toyota HZJ 74, der schon zahlreiche Wettbewerbe gefahren wurde und entsprechend modifiziert ist: 35er Räder, Höherlegung mit Reiger Dämpfern, Hydraulische Bump Stops, Turbolader, Käfig und eine Seilwinde mit MB Doppelmotor gehört zur Ausrüstung. Den Vorgel schießt jedoch Martin mit seinem Toyota FZJ 80 ab, ein Proto mit 4 Liter Benziner, Radflo Coiloverfahrwerk mit 40cm Federweg, External Bypas Dämpfer, 37er Räder, Currieachsen, Tibuswinde, Käfig und vielen vielen weiteren Gimmicks wie z.B. eine volhydraulische Lenkung. Martin startete bei der Tunisia GPS Challenge 2012 in seinen ersten Offroad-Wettbewerb, fand dann so großen Gefallen daran, das er innerhalb eines Jahres vom Newbie zum erfahrenen Hasen gereift ist. Zahlreiche Wettbewerbe standen in den letzten 12 Monaten in seinem Kalender.

Emmerich, sein Beifahrer, hat ebenfalls Wettbewerbserfahrung mit seinem MAN KAT gesammelt, genauso wie Diana, die Roli im Toyota HZJ unterstützt.

Nach dem sich alle Zylinder des Motors von Martin dann doch darauf geeinigt hatten, sich der täglichen Qual im Sand zu stellen ,konnte es in die Startaufstellung gehen.

Womit wir als Veranstalter nicht rechneten, war das bereits nach 5 Metern die teilnehmenden Teams in völlig unterschiedliche Richtungen aufbrachen, ob dies an der freien Streckenwahl oder dem im Stand rotierenden GPS-Zeiger der Geräte lag, blieb uns bis heute verborgen. Unser Traum, den Superstart in die Dünen filmisch festgehalten, wurde etwas zerstreut 😉

Auf jeden Fall waren die Teams lange in Sichtweite und sah bereits jetzt schon, das diese Etappe kein Zuckerschlecken werden würde.

Hohe Dünenkämme mussten bezwungen werden und zwar bergauf, wie auch bergab.

Das dritte Team, „Papamobil“, welches mit einem Teil unserer Orga aus der Voretappe ausgestiegen war, musste sich leider neuorganisieren:

Die Töchter und ihre Väter“ genossen während der Etappe noch ein bisschen Zeit in einer Oase in der Nähe, da Saskia aus beruflichen Gründen am Ende der Etappe wieder nach Hause fliegen musste, was für das Team sehr schade war.

Umso schöner die Nachricht, dass das Team Papamobil zu dritt die Tunisia GPS Challenge zu Ende fahren möchte, ein Paar Punkte holen und Spaß haben wollte.

Das Team steigt also wieder nach dem Ruhetag in die Wertung mit ein!

Nun zum den Teams „DSF“ und „Out of control“:

„Out of control“ lief als Team wie eine Maschine, in regelmäßigen Abständen kam über Funk das berühmte „Bingo“, wenn wieder ein GPS-Punkt erfolgreich angefahren wurde.

Team DSF war ähnlich gut unterwegs, keines der beiden Teams konnte ja noch nicht ahnen, wie die Etappe noch enden würde…

Am Abend des ersten Tages der Etappe See-Douz trafen sich die Teams südlich des Tafelberges Tembaine mit uns.

Der Land Rover von H.P. macht immer noch massive Probleme, regelmäßige metallisch klingende Schläge aus dem Vorderachsbereich, obwohl am Vorabend wirklich alles überprüft wurde… Ratlosigkeit im Team.

Das Team „Out of control“ hatte ganz andere Probleme:

Die Technik lief bis auf kleinere Probleme völlig problemfrei, jedoch hatten beide Fahrer mit ihren Fahrzeugen ein sich ankündigendes Spritproblem, die großen Toyotamotoren verbrauchten im Sand einfach zu viel.

Nur was tun?

Weiterfahren und das Risiko eingehen, ohne Sprit liegen zu bleiben und Punktabzug für Bergung und verspätete Zielankunft riskieren?

Oder auf Sicherheit, 80km Piste zur nächsten Tankstelle und dann wieder zurück um wenigsten ein paar Waypoints zu holen, bevor die Zeit ausgeht?

Das Team entschied sich für die Risikovariante.

Im Etappenziel in Douz am darauf folgenden Tag erstmal ein herzliches Wiedersehen mit dem Team „Papamobil“.

Nun begann das bange Warten, welches Team rechtzeitig ins Ziel kommt:

„Out of control“ mit Spritproblemen, oder „DSF“ mit waidwundem Landy??

Kurz vor Ende der maximalen Fahrzeit Ankunft von “Out of control“ – mit sehr viel Glück hatten die beiden Fahrer ein bisschen Sprit an einem Café in der Nähe organisiert, um mit diesem letzten Tropfen ins Ziel zu kommen… Glück gehabt!

Aber wo blieb “DSF“?

Nach weiterem Warten dann der Anruf:

Tanja von DSF: H.P. hat Diffschaden  an der Hinterachse.

Peter schleppt ihn mit deinem Landy aus den Dünen, wird aber dauern.

Ergo verspätete Zielankunft und Punktabzug.

Mit 1 ½ Stunden Verspätung erreicht das Team „DSF“ das Ziel, glücklich endlich eine heiße Dusche zu bekommen und leckeres Essen, aber auf etwas traurig ob der technischen Probleme und stolz auf die Leitung, die das Team vollbracht hat.

Morgen Ruhetag, ob es auch wirklich ein Ruhetag werden wird?

Bekommt H.P. den Land Rover wieder repariert??? Stay tuned!

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