Tag 9 Douz – Tembaine

Der heutige Tag beginnt auf dem Papier erst einmal entspannt:

Die 1-Tages Etappe führt von Douz aus auf einer Piste zum Park Jebil.

Von dort aus gibt es entweder eine einfach Route zum Tembaine auf ausgetretenen Pfaden oder die Challengeroute:

Einen Dünenkorridor von 30km auf 20km mit 2 Notausstiegen.

Spätestens dann hätte man hellhörig werden sollen:

Notausstiege auf einer 1-Tages Etappe?

Aus gutem Grund, denn die Dünenfelder dort waren wirklich sehr tückisch:

Sehr spitze Dünen, weicher Sand, tiefe Trichter, immer wieder durchzogen von Arealen mit den berüchtigten Kamelgrasbüscheln, an denen auch mal eine Achse stehenbleibt, während das Fahrzeug weiterfährt…

Nun zu den Teams:

Das Team „Papamobil“ hat sich komplett reorganisiert.

Alle Reifenschäden wurden dank Airseal, die auch persönlich bei uns die ganze Zeit mit dabei waren behoben. Bei Airseal handelt es sich um ein spezielles Reifendichtmittel, welches nicht wie herkömmliche Dichtmittel einfach aushärtet, sondern flüssig im Reifen verbleibt. Bei einer Verletzung des Reifens fließt Airseal einfach in die Verletzung, härtet dann erst aus und dichtet ab.

Eingesetzt wird dies u.a. beim österreichischen Bundesheer, sieht ein wenig aus wie Spinat, ist aber nicht zum Verzehr geeignet.

Bereits letztes Jahr hatten wir Reifenschäden damit beseitigt, dieses Jahr auch wieder und wir sehen bei dem Produkt eine große Zukunft (www.reifendicht.eu).

Nun aber wieder zu unseren Teilnehmern:

„Papamobil“ nimmt die einfache Route, fährt taktisch und nimmt lieber wenige sichere Punkte ohne Fahrzeugschäden in Kauf.

Team „DSF“ versucht sich zumindest im Challengekorridor, muss aber schnell erkennen, das man hier einfach zu viel Zeit lässt, kehr um und heftet sich an die Fersen von Team „Papamobil“.

Und was ist mit „Out of control“?

Die beiden Toyotas versuchen ebenfalls ihr Glück im Challengefeld und kämpfen dort weiter…

Das Ziel „Camp Tembaine“ ist nicht direkt am Tembaine,  sondern auf einem benachbarten Tafelberg.

Das Besondere daran:

Ziel ist AUF dem Tafelberg, es gilt also den Berg mit den Fahrzeugen zu erklimmen, um im Ziel angekommen zu sein und keine Strafpunkte zu bekommen.

Die Zufahrt ist nur von Nordosten her möglich, auf einem etwa 20 Meter, sandigen Streifen.

Und dieses Ziel hat uns wirklich sehr viel Freude bereitet:

Teilnehmer wie Orgas fuhren einen richtigen „battle“ aus, wer es auf den Tafelberg hoch schafft.

Dem einen fiel es leichter, dem anderen eben nicht, manche scheiterten.

Die gute Nachricht:

Team „DSF“ steht schon oben, Ziel erreicht.

„Papamobil“ schafft es bereits beim ersten Anlauf.

Einige von der Orga brauchen 9 (!) Versuche (z.B. auch der Chef ;)).

Oben werden alle belohnt durch einen 360 Grad Rundumblick.

Alle warten auf das Team „Out of control“.

Weit und breit kein Toyota in Sicht und die maximale Zeit ist bald überschritten.

War die Entscheidung vielleicht doch falsch, den Challengekorridor zu befahren?

Gibt es womöglich technische Probleme?

Hat sich das Team taktisch verkalkuliert?

Banges Warten:

Nach geraumer Zeit endlich die Toyos in Sicht:

Ebenfalls frühzeitig ausgestiegen jetzt nur noch schnell den Anstieg hoch und ins Ziel.

Durch die Verspätung leider fetten Abzug…

Das Camp wird am Fuß des Tafelberges aufgestellt, Brot gebacken und man geniest den Abend.. alle bis auf Team „Out of control“:

Am Toyota vom Roland ist eine Blattfederhalterung gebrochen.

Weiterfahrt mit gebrochenen Halterung unmöglich.

Bis spät in die Nacht wird geschraubt, gehämmert und diskutiert.

Aussteigen und am nächsten Tag aussetzen, reparieren lassen oder mit Boardmitteln reparieren und das Risiko eines Totalausfalles eingehen?

Jetzt noch riskieren die Führung zu verlieren?

Die Entscheidung fällt in der Nacht.

Mehr dazu in der nächsten Etappe.

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